Rhythmus fördert Leben

Die Anthroposophie nutzt die den We­sen und dem Kosmos innewohnenden Kräfte auf den verschiedensten Arbeitsgebieten. Sie nimmt deren Rhythmen auf, verstärkt und überträgt sie. Gelebter Rhythmus stärkt die Lebenskraft.


Kulturbildung ist auf allen Gebieten das wesentliche Merkmal anthroposophischen Wirkens.

Rhythmus ist ein Teil der Kultur. Als starkes Element prägen Rhythmen jeden anthroposophischen Arbeitsbereich. Denn alles Leben auf der Erde ist eingebettet in die grossen rhythmischen Bewegungen der Natur. Da ist zum einen der Jahreslauf mit den vier Jahreszeiten. Hinzu kommt der Rhythmus von Tag und Nacht. Ob in Landwirtschaft, Pädagogik, Medizin, Kunst, Heilpädagogik, Sozialtherapie: Rhythmen spielen eine wichtige Rolle.

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft sieht die Erzeugung der Lebensmittel als Kulturaufgabe. Sie nutzt die Rhythmen der Natur, um ihre Erzeugnisse besonders vital, gehalt- und genussvoll zu kultivieren. Mit Bild schaffenden Methoden und mit wissenschaftlichen Langzeitstudien können diese Qualitäten sicht- und messbar gemacht werden.

Die Waldorf- und Rudolf Steiner Schulen und -Kindergärten kultivieren Selbstständigkeit, Initiativkraft, soziales Verantwortungsbewusstsein und schöpferische Fähigkeiten vom Kindesalter bis zum Erwachsenenleben. Der Impuls für diese auf dem anthroposophischen Menschenbild gründende Pädagogik führte zur Gründung der ersten Waldorfschule. Heute wird auf allen Kontinenten auf dieser Grundlage unterrichtet.

Die anthroposophische Medizin stellt den Menschen ins Zentrum. Sie kultiviert das Gespräch zwischen Patient und Arzt. Heileurythmie, rhythmische Massagen sowie die künstlerischen Therapien sind Teil der anthroposophisch erweiterten Medizin. Heilmittel regen die Selbstheilungskräfte an.

In der anthroposophischen Sozialtherapie und Heilpädagogik wird das Bewusstsein kultiviert, dass der Mensch seinen Leib hat und nicht, dass er sein Leib ist. Er setzt sich mit ihm auseinander und kann ihn sich mehr oder weniger zu eigen machen.

Diese Organisationen unterstützen uns

Die CoOpera, Stiftung zur Altersvorsorge, orientiert sich primär am Sinn der Anlage. Rendite ist Randbedingung, nicht Ziel. Damit hebt sie sich von den meisten vergleichbaren Einrichtungen ab. Viele Projekte hat die CoOpera mit dieser Haltung ermöglicht – 30 Jahre lang. Informationen dazu auf www.coopera.ch